Du kennst das Gefühl: Du solltest etwas Wichtiges tun. Eine Aufgabe abschließen. Ein Projekt starten. Ein lang aufgeschobenes To Do endlich erledigen. Aber stattdessen…passiert nichts. Stunden, Tage, manchmal sogar Wochen vergehen – und du kommst einfach nicht ins Handeln. Vielleicht erkennst du dich wieder, vielleicht fragst du dich sogar, ob du einfach „faul“ oder „undiszipliniert“ bist. Aber Spoiler: das ist nicht der Grund. Tatsächlich gibt es verschiedene Aufschiebe-Typen, die alle ganz bestimmte Denk- und Verhaltensmuster haben. Und wenn du verstehst, welcher Aufschiebe-Typ du bist, kannst du endlich aufhören, dich selbst auszubremsen.
Genau darum geht es übrigens auch in meinem kostenlosen Webinar „Tschüss Aufschieben – Hallo Umsetzung“: Du lernst nicht nur, warum du immer wieder aufschiebst, sondern auch, wie du dieses Muster Schritt für Schritt durchbrichst. Den Link findest du weiter unten im Artikel.
Welcher Aufschiebe-Typ bist du? Die 6 häufigsten Muster
Aufschieben ist nicht gleich Aufschieben. Es gibt verschiedene Arten, wie wir uns selbst sabotieren – und vielleicht findest du dich in einem dieser Typen wieder. Lies dir die Beschreibungen durch und achte darauf, welcher Aufschiebe-Typ am besten auf dich zutrifft.

1. Der Perfektionist – „Es muss perfekt sein, sonst kann ich nicht anfangen.“
Bevor du mit einer Aufgabe startest, brauchst du erst die perfekten Bedingungen. Das richtige Wissen. Den perfekten Plan. Alle Eventualitäten müssen vorher durchdacht sein. Und dann – wenn du endlich beginnst – sitzt du ewig an Details, feilst, überarbeitest, optimierst…bis du dich völlig verzettelst.
🔹 Typisches Beispiel: Du möchtest einen wichtigen Bericht schreiben. Aber bevor du auch nur einen Satz tippst, erstellst du erst ein makelloses Inhaltsverzeichnis. Dann überarbeitest du es zehnmal. Dann googelst du nach Formulierungen. Dann machst du dir Sorgen, ob dein erster Entwurf gut genug ist – und am Ende hast du stundenlang „gearbeitet“, aber nichts wirklich fertiggestellt.
🔹 Woran du es erkennst:
- Du setzt dich unter extremen Druck, weil alles „perfekt“ sein muss.
- Du fängst Aufgaben nicht an, weil du dich „noch nicht bereit“ fühlst.
- Du investierst übermäßig viel Zeit in Details – während das große Ganze liegen bleibt.
2. Der Chaot – „Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll!“
Du hast tausend Dinge im Kopf – und fängst zehn davon gleichzeitig an. Dein Schreibtisch ist ein kreatives Chaos, dein Kalender überfüllt, deine Gedanken springen von A nach B. Und weil du nie genau weißt, womit du anfangen sollst, machst du am Ende…gar nichts.
🔹 Typisches Beispiel: Du willst endlich aufräumen. Fängst in der Küche an, findest eine alte Rechnung, gehst ins Arbeitszimmer, um sie abzuheften, stößt dabei auf eine unaufgeräumte Schublade, räumst sie aus, entdeckst ein altes Notizbuch, blätterst darin – und zwei Stunden später sitzt du auf der Couch und hast ein Video über Minimalismus auf YouTube gestartet.
🔹 Woran du es erkennst:
- Du fängst oft Dinge an, ohne sie zu beenden.
- Du springst gedanklich und praktisch ständig zwischen Aufgaben.
- Dein Alltag fühlt sich oft unstrukturiert und überfordernd an.
3. Der Overthinker – „Ich zerdenke alles, bevor ich ins Handeln komme.“
Dein Kopf ist voller Gedanken. Was wäre, wenn? Ist das der richtige Weg? Könnte etwas schiefgehen? Du analysierst alle Optionen, wägt Risiken ab, durchdenkst jede Möglichkeit – bis du völlig blockiert bist. Weil du immer noch nicht weißt, was die beste Entscheidung ist.
🔹 Typisches Beispiel: Du willst dich beruflich verändern. Aber bevor du eine einzige Bewerbung schreibst, liest du monatelang Erfahrungsberichte, recherchierst jeden möglichen Job, machst Pro- und Contra-Listen – und am Ende entscheidest du dich für gar nichts, weil die Wahl zu überwältigend ist.
🔹 Woran du es erkennst:
- Du hast das Gefühl, dass du „noch mehr Informationen“ brauchst, bevor du starten kannst.
- Du verbringst mehr Zeit mit Nachdenken als mit Handeln.
- Jede Entscheidung fühlt sich schwer und endgültig an.
Vielleicht hast du dich bis hierhin schon wiedererkannt. Vielleicht sogar nicht nur in einem Aufschiebe-Typ, sondern gleich in mehreren. Das ist völlig normal. Die meisten Menschen haben kein einzelnes Muster, sondern reagieren je nach Aufgabe, Stresslevel oder innerem Druck unterschiedlich.
Wenn du merkst, dass du nicht nur wissen willst, welcher Typ du bist, sondern endlich verstehen möchtest, wie du aus diesem Muster rauskommst: Genau dafür habe ich mein Webinar „Tschüss Aufschieben – Hallo Umsetzung“ erstellt. Lies gern erst weiter — den Anmeldelink findest du auch nochmal weiter unten.
4. Der „Ich arbeite unter Druck“-Typ – „Ich brauche eine Deadline, um in die Gänge zu kommen.“
Solange eine Aufgabe nicht unmittelbar fällig ist, passiert bei dir… nichts. Du brauchst die Panik des letzten Moments, um fokussiert zu sein. Die Uhr tickt, der Druck steigt – und plötzlich wirst du extrem produktiv. Aber vorher? Keine Chance.
🔹 Typisches Beispiel: Eine Präsentation steht an. Du hast Wochen Zeit, aber schiebst die Vorbereitung immer weiter auf. Erst wenn es wirklich brenzlig wird (eine Nacht vorher), setzt du dich hin – mit Adrenalin im Blut – und haust alles in Rekordzeit raus.
🔹 Woran du es erkennst:
- Du schiebst alles auf, bis es wirklich dringend ist.
- Du kannst nur mit Zeitdruck effizient arbeiten.
- Jedes Mal schwörst du dir, „das nächste Mal früher anzufangen“ – aber tust es nicht.
5. Der „Ich hab keine Energie“-Typ – „Ich bin einfach zu müde.“
Du willst produktiv sein, aber dein Akku ist leer. Statt Aufgaben anzugehen, fühlst du dich ausgelaugt, erschöpft und antriebslos. Das Aufschieben passiert nicht aus Mangel an Zeit – sondern weil du das Gefühl hast, keine Kraft zu haben.
🔹 Typisches Beispiel: Du willst nach der Arbeit ins Fitnessstudio. Doch sobald du nach Hause kommst, setzt du dich nur kurz auf die Couch… und zack, drei Stunden später ist es zu spät.
🔹 Woran du es erkennst:
- Du fühlst dich oft zu erschöpft, um anzufangen.
- Du brauchst lange, um dich nach der Arbeit aufzuraffen.
- Du hast ständig das Gefühl, dass dir „die Energie fehlt“.
6. Der Scanner-Typ – „Ich will alles machen, aber nichts wird fertig.“
Du liebst neue Ideen. Du startest ständig spannende Projekte. Du bist begeistert von allem – aber sobald es langweilig oder anstrengend wird, verlierst du das Interesse. Und so bleibt vieles halbfertig liegen.
🔹 Typisches Beispiel: Du beginnst voller Euphorie ein Bullet Journal, einen Online-Kurs, ein neues Hobby… aber nach wenigen Wochen liegt alles ungenutzt herum, weil du dich schon für das nächste Thema begeisterst.
🔹 Woran du es erkennst:
- Du hast viele angefangene Projekte, aber wenige wirklich abgeschlossen.
- Du langweilst dich schnell und suchst nach neuen Reizen.
- Du bist ständig auf der Suche nach „dem nächsten großen Ding“.
Das wahre Problem hinter dem Aufschieben
Egal, welcher Aufschiebe-Typ du bist – die Ursache ist immer die gleiche: Dein Gehirn versucht, unangenehme Emotionen zu vermeiden. Angst vor Fehlern, Unsicherheit, Überforderung – all das hält dich zurück.
Vielleicht denkst du dir gerade: Aber wie komme ich da raus?
Die Wahrheit ist: Du hast dieses Muster nicht bewusst gewählt – und genau deshalb kannst du es auch nicht einfach mit „mehr Disziplin“ lösen. Dein Gehirn greift immer wieder zu den gleichen Strategien, weil es gelernt hat, dass Aufschieben kurzfristig angenehmer ist als Anfangen. Und je öfter du dieses Verhalten wiederholst, desto tiefer wird es in deinem Kopf verankert.
Das ist auch der Grund, warum du dich immer wieder fragst:
❌ „Warum schaffe ich es einfach nicht, mich aufzuraffen?“
❌ „Warum bin ich so produktiv, wenn die Deadline naht – aber vorher nicht?“
❌ „Warum fange ich voller Motivation an – und verliere dann das Interesse?“
Die Antwort ist: Weil dein Gehirn dich austrickst. Und solange du nicht verstehst, wie du dieses Muster durchbrichst, wirst du es immer wieder erleben.
Aber genau das kannst du ändern – dauerhaft.
Wenn du nicht nur wissen willst, warum du immer wieder aufschiebst – sondern endlich verstehen möchtest, wie du dieses Muster durchbrichst, dann lade ich dich herzlich zu meinem 60-minütigen, aufgezeichneten Webinar (0€) ein: „Tschüss Aufschieben – Hallo Umsetzung“
Du erfährst:
✅ Warum du Aufgaben aufschiebst – obwohl du doch eigentlich motiviert bist
✅ Wie dein Gehirn Aufschieben unbewusst verstärkt – und wie du es umtrainierst
✅ Welche konkreten Strategien dir helfen, ins Handeln zu kommen – selbst an chaotischen Tagen
Das Webinar ist locker, alltagstauglich und voll mit praktischen Aha-Momenten, die du direkt umsetzen kannst – ganz ohne Druck, ganz ohne Selbstoptimierungsstress.
Mach Schluss mit dem ständigen „Ich müsste mal…“
Starte lieber mit einem echten: „Ich pack das jetzt an.“ 💪






